Bis 2030 verändert sich laut dem Weltwirtschaftsforum fast jeder zweite Kernskill in Unternehmen weltweit. Future Workforce Skills – von KI-Kompetenz bis Resilienz – entscheiden, ob Schweizer Teams mit diesem Tempo mithalten oder den Anschluss verlieren. Dieser Artikel ordnet ein, welche Future Workforce Skills bis 2030 am stärksten an Bedeutung gewinnen, was diesen Wandel antreibt und wie Sie die Skills-Lücke in Ihrem Team gezielt schliessen.
Die wichtigsten Punkte im Überblick
- Bis 2030 werden sich laut dem Weltwirtschaftsforum 39% der heute geforderten Kernskills verändern, ein Rückgang gegenüber der Prognose von 44% aus dem Jahr 2023.
- Die zehn wichtigsten Future Workforce Skills reichen von KI- und Datenkompetenz über Resilienz und Kreativität bis zu Leadership und Talent-Management.
- Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist 2025 gemäss dem Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich um rund 22% zurückgegangen, konzentriert sich aber weiterhin auf Gesundheit, Bau und Technik.
- Unternehmen, die eine strukturierte Skills-Gap-Analyse durchführen, schliessen Qualifikationslücken gezielter als Unternehmen, die erst reagieren, wenn ein Engpass bereits entstanden ist.
- Reskilling und Upskilling sind keine einmaligen Projekte, sondern Teil einer kontinuierlichen Workforce-Strategie, die bis 2030 fortlaufend Ergebnisse liefern muss.
Was sind Future Workforce Skills?
Future Workforce Skills sind jene Fähigkeiten, Kenntnisse und Verhaltensweisen, die Mitarbeitende benötigen, um mit technologischem, demografischem und wirtschaftlichem Wandel Schritt zu halten. Sie umfassen technische Fertigkeiten wie den Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) ebenso wie menschliche Fähigkeiten wie Resilienz, Kreativität und Führungskompetenz.
Der Begriff geht über einzelne Tool-Kenntnisse hinaus. Es geht darum, wie Menschen und Technologie zusammenarbeiten, um Aufgaben zu lösen, die es heute teilweise noch gar nicht gibt.
Future Workforce Skills vs. derzeitige Workplace Skills
Der Hauptunterschied liegt im Tempo der Veränderung und in der Gewichtung menschlicher Fähigkeiten. Aktuelle Skills-Profile basieren häufig auf stabilen Rollenbeschreibungen, während Future Workforce Skills auf Anpassungsfähigkeit ausgelegt sind.
Während frühere Kompetenzmodelle vor allem Fachwissen und Prozesskenntnis in den Vordergrund stellten, rücken heute kognitive und soziale Fähigkeiten wie Kreativität, Lernbereitschaft und Zusammenarbeit gleichrangig neben technische Kompetenzen. Diese Verschiebung macht Skills-Profile insgesamt kurzlebiger und erfordert eine kontinuierliche statt einer einmaligen Kompetenzentwicklung.
Warum diese Skills für Arbeitgeber und Arbeitnehmende gleichermassen zählen
Future Workforce Skills sichern Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeitenden die Beschäftigungsfähigkeit. Für Arbeitgeber verringern sie das Risiko, dass Investitionen in neue Technologien an fehlenden Kompetenzen scheitern.
Für Arbeitnehmende erhöhen sie die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und schützen vor Verdrängung durch Automatisierung. Beide Seiten profitieren von einer Belegschaft, die sich schneller an veränderte Anforderungen anpassen kann.
Was treibt den Wandel der Workforce Skills an?
Der Wandel der Future Workforce Skills wird vor allem durch vier Kräfte angetrieben: technologischen Fortschritt, demografische Verschiebungen, den ökologischen Wandel und wirtschaftliche beziehungsweise geopolitische Unsicherheit. Diese Trends wirken gleichzeitig und verstärken sich teilweise gegenseitig.
- Technologischer Fortschritt: Künstliche Intelligenz, Automatisierung und neue digitale Werkzeuge verändern Arbeitsabläufe in nahezu allen Branchen und verlangen kontinuierliche digitale Kompetenzentwicklung.
- Demografischer Wandel: Die Alterung der Erwerbsbevölkerung und der schrittweise Übergang der Babyboomer-Generation in den Ruhestand verschärfen den Fachkräftemangel. Während die Babyboomer 1995 noch 46 % der Schweizer Erwerbsbevölkerung ausmachten, entfiel laut Bundesamt für Statistik 2025 nur noch rund jede zehnte Erwerbsperson auf diese Generation. Dadurch gewinnen Wissenstransfer und gezielte Nachwuchsförderung zunehmend an Bedeutung.
- Ökologischer Wandel: Der Umbau hin zu nachhaltigeren Geschäftsmodellen schafft neue Berufsbilder und erfordert Umweltkompetenz in bislang wenig betroffenen Funktionen.
- Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit: Schwankende Exportmärkte, veränderte Lieferketten und regulatorische Anpassungen zwingen Unternehmen, ihre Belegschaft flexibler aufzustellen.
In der Schweiz zeigt sich dieser Wandel bereits konkret: Der Fachkräftemangel-Index Schweiz des Stellenmarkt-Monitors der Universität Zürich verzeichnete für 2025 einen Rückgang von rund 22% gegenüber dem Vorjahr, während gleichzeitig Berufsgruppen mit hoher KI-Exposition wie Büro-, Verwaltungs- und ICT-Tätigkeiten deutlich weniger Engpässe aufweisen als noch vor wenigen Jahren.

Die Top 10 Future Workforce Skills bis 2030
Die zehn wichtigsten Future Workforce Skills bis 2030 lassen sich gemäss dem Future of Jobs Report 2025 des Weltwirtschaftsforums fünf Kompetenzbereichen zuordnen: Technologie, kognitive Fähigkeiten, Selbstwirksamkeit, Zusammenarbeit und Management. An der Spitze stehen KI und Big Data, gefolgt von Netzwerken und Cybersicherheit sowie technologischer Kompetenz. Auch kreatives Denken, Resilienz, Flexibilität und Agilität sowie Neugier und lebenslanges Lernen gewinnen deutlich an Bedeutung, während Leadership und sozialer Einfluss, Talent-Management, analytisches Denken und Umweltbewusstsein die Liste abrunden.
Neue Erfahrungen Sammeln
Persönliches Wachstum findet häufig ausserhalb vertrauter Routinen statt. Die Übernahme eines neuen Projekts oder die Erkundung von Aufgabenbereichen ausserhalb Ihrer üblichen Rolle kann Ihnen helfen, neue Fähigkeiten zu entwickeln und mehr Selbstvertrauen im Umgang mit ungewohnten Situationen aufzubauen. Selbst kleine Erfahrungen können sich im Laufe der Zeit zu wertvollen Lernmöglichkeiten entwickeln.
Technologiekompetenzen für die Workforce der Zukunft
KI und Big Data
Der Umgang mit künstlicher Intelligenz und grossen Datenmengen steht 2025 an erster Stelle der Future Workforce Skills. Mitarbeitende müssen KI-gestützte Tools nicht zwingend selbst entwickeln, aber verstehen, wofür sie sich eignen und wo ihre Grenzen liegen.
Für Schweizer Unternehmen bedeutet das: Datenkompetenz wird zur Grundvoraussetzung, nicht mehr nur zur Spezialistenaufgabe in der IT-Abteilung.
Netzwerke und Cybersicherheit
Mit zunehmender Digitalisierung steigt auch das Risiko für Cyberangriffe, weshalb Netzwerk- und Sicherheitskompetenz auf Rang zwei der Future Workforce Skills liegt. Unternehmen benötigen Mitarbeitende, die Sicherheitsrisiken erkennen, bevor sie zum Problem werden. Diese Kompetenz betrifft längst nicht mehr nur IT-Fachkräfte, sondern zunehmend auch operative und administrative Rollen.
Technologische Kompetenz
Technologische Kompetenz umfasst die Fähigkeit, neue digitale Werkzeuge schnell zu erlernen und sinnvoll in bestehende Arbeitsabläufe zu integrieren. Sie ist die Grundlage, auf der spezialisiertere technische Skills aufbauen.

Kognitive Skills, welche die Workforce der Zukunft prägen
Kognitive Skills gehören zu den am schnellsten wachsenden Kompetenzbereichen, weil sie Mitarbeitenden helfen, mit Komplexität und wechselnden Anforderungen umzugehen.
Kreatives Denken
Kreatives Denken hilft Teams, neue Lösungsansätze zu entwickeln, wenn bestehende Prozesse durch Automatisierung ersetzt oder verändert werden. Es wird zunehmend als Ergänzung zu KI-gestützten Tools verstanden, nicht als Gegensatz dazu.
Analytisches Denken
Analytisches Denken bleibt eine tragende Säule der Future Workforce Skills, da datenbasierte Entscheidungen in nahezu jeder Funktion an Bedeutung gewinnen. Mitarbeitende, die Zusammenhänge strukturiert erfassen können, treffen fundiertere Entscheidungen unter Unsicherheit.
Dies bedeutet nicht, dass Menschen sich ständig neu erfinden müssen. Doch während die Arbeitswelt der Zukunft weiter Gestalt annimmt, wird Anpassungsfähigkeit zunehmend zu einer der wertvollsten Kompetenzen, die Fachkräfte entwickeln können. Nicht weil sie es ermöglicht, Veränderungen vorherzusagen, sondern weil sie dabei hilft, mit ihnen selbstbewusster und souveräner umzugehen.
Human Skills für eine resiliente Workforce
Resilienz, Flexibilität und Agilität
Resilienz, Flexibilität und Agilität gehören zu den am schnellsten wachsenden Future Workforce Skills, weil sich Arbeitsanforderungen immer kurzfristiger ändern. Teams mit hoher Anpassungsfähigkeit bewältigen Umstrukturierungen und neue Tools spürbar leichter.
Neugier und lebenslanges Lernen
Neugier und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen entscheiden darüber, wie schnell Mitarbeitende neue Kompetenzen aufbauen können. Unternehmen, die eine Lernkultur fördern, verkürzen die Zeit, bis neue Skills produktiv eingesetzt werden.

Zusammenarbeit: die Fähigkeit, die am meisten zählt
Leadership und sozialer Einfluss
Leadership und sozialer Einfluss gewinnen an Bedeutung, weil Führungskräfte zunehmend hybride Teams aus Menschen und KI-gestützten Systemen koordinieren müssen. Klare Kommunikation und die Fähigkeit, andere zu motivieren, werden dabei zur Kernkompetenz.
Umweltbewusstsein
Umweltbewusstsein rundet die Liste der Future Workforce Skills ab und spiegelt den wachsenden Einfluss des ökologischen Wandels auf Geschäftsmodelle wider. Mitarbeitende, die ökologische Zusammenhänge verstehen, unterstützen Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen und Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.
Management-Skills für die Workforce der Zukunft
Talent-Management
Talent-Management wird zur eigenständigen Führungskompetenz, weil Unternehmen ihre Belegschaft angesichts des Fachkräftemangels gezielter planen, entwickeln und binden müssen. Führungskräfte mit starkem Talent-Management erkennen Skills-Lücken frühzeitig und leiten daraus konkrete Entwicklungsmassnahmen ab.
Zusammenfassung: Die Top 10 Future Workforce Skills im Überblick
1 KI und Big Data
2 Netzwerke und Cybersicherheit
3 Technologische Kompetenz
4 Kreatives Denken
5 Resilienz, Flexibilität und Agilität
6 Neugier und lebenslanges Lernen
7 Leadership und sozialer Einfluss
8 Talent Management
9 Analytisches Denken
10 Umweltbewusstsein
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5 Warnzeichen, dass Ihre Workforce nicht bereit für die Skills der Zukunft ist
Bestimmte Muster zeigen frühzeitig, dass eine Belegschaft bei den Future Workforce Skills ins Hintertreffen gerät. Wer diese Warnzeichen kennt, kann gegensteuern, bevor daraus ein struktureller Engpass wird.
- Hohe Fluktuation in technischen oder spezialisierten Rollen: Häufige Abgänge in Schlüsselpositionen deuten oft auf fehlende Entwicklungsperspektiven oder veraltete Anforderungsprofile hin.
- Wiederkehrende Schulungen ohne Leistungswirkung: Wenn Trainings regelmässig stattfinden, sich aber nicht in messbaren Ergebnissen niederschlagen, stimmt oft die Lernmethode oder der Praxistransfer nicht.
- Führungskräfte melden Skills-Lücken, ohne dass ein formales Mapping existiert: Ohne strukturierte Skills-Inventur bleiben Engpässe anekdotisch und werden selten priorisiert.
- KI-Tools werden ohne Einführungsplan eingesetzt: Neue Technologien ohne begleitendes Change-Management führen zu geringer Akzeptanz und ungenutztem Potenzial.
- Fehlende interne Aufstiegspfade für gefährdete Rollen: Wenn Mitarbeitende in automatisierungsgefährdeten Funktionen keine klaren Entwicklungswege sehen, steigt das Risiko von Abwanderung und Know-how-Verlust.

So bauen Sie eine Future-Workforce-Skills-Strategie auf
Eine wirksame Future-Workforce-Skills-Strategie folgt fünf aufeinander aufbauenden Schritten, von der Bestandsaufnahme bis zur Erfolgsmessung. Jeder Schritt liefert die Grundlage für den nächsten, weshalb sich Abkürzungen selten auszahlen.
Schritt 1: Bestehende Skills Ihrer Workforce erfassen
Erstellen Sie zunächst eine strukturierte Übersicht darüber, welche Kompetenzen in Ihrem Unternehmen bereits vorhanden sind. Dazu gehören technische Fertigkeiten ebenso wie kognitive und soziale Kompetenzen einzelner Teams.
Schritt 2: Benötigte Future Workforce Skills identifizieren
Leiten Sie aus Ihrer Geschäftsstrategie ab, welche Future Workforce Skills in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Beziehen Sie dabei sowohl technologische Entwicklungen als auch demografische und regulatorische Faktoren ein.
Schritt 3: Skills-Gap-Analyse durchführen
Vergleichen Sie den Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand, um konkrete Lücken sichtbar zu machen. Priorisieren Sie dabei jene Skills, die den grössten Einfluss auf geschäftskritische Prozesse haben.
Schritt 4: Reskilling- und Upskilling-Roadmap gestalten
Entwickeln Sie auf Basis der Skills-Gap-Analyse eine Roadmap, die festlegt, welche Teams welche Kompetenzen wann aufbauen. Kombinieren Sie interne Schulungen, externe Weiterbildungspartner und praxisnahes Lernen am Arbeitsplatz.
Schritt 5: Fortschritt mit den richtigen KPI messen
Definieren Sie messbare Indikatoren wie Zeit bis zur Kompetenzentwicklung, interne Besetzungsquote oder Leistungsveränderung nach Schulungen. Überprüfen Sie diese KPI regelmässig und passen Sie die Roadmap bei Bedarf an.
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Wie Gi Group Unternehmen dabei unterstützt, eine zukunftsfähige Workforce aufzubauen
Gi Group begleitet Schweizer Unternehmen dabei, Future Workforce Skills systematisch aufzubauen, statt nur einzelne Vakanzen zu besetzen. Als spezialisierter Partner für Workforce-Lösungen verbinden wir Branchenwissen mit einem klaren Blick auf die Anforderungen von morgen.
Gi Group unterstützt Unternehmen in der Schweiz bei der Temporärvermittlung und der Feststellenvermittlung über verschiedene Branchen hinweg. Über Trainingsangebote wie Temptraining ergänzen wir diese Dienstleistungen um gezielte Weiterbildungsangebote, die Unternehmen helfen, bestehende Teams auf neue Anforderungen vorzubereiten, statt ausschliesslich extern zu rekrutieren.
Als Partner begleiten wir Unternehmen nicht nur bei der Besetzung einzelner Positionen, sondern auch bei der langfristigen Planung ihrer Belegschaft. Weitere Informationen zu unserem gesamten Leistungsangebot finden Sie unter Unternehmen.
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Häufige Herausforderungen beim Reskilling für die Arbeitswelt von morgen
Auch gut geplante Reskilling-Initiativen stossen in der Praxis auf wiederkehrende Hürden. Zeitdruck im Tagesgeschäft führt häufig dazu, dass Weiterbildung zugunsten dringender operativer Aufgaben verschoben wird.
Ein weiteres verbreitetes Problem ist fehlende Akzeptanz, wenn Mitarbeitende den Nutzen neuer Skills nicht klar erkennen. Unklare Verantwortlichkeiten zwischen HR, Führungskräften und externen Partnern verlangsamen zudem die Umsetzung zusätzlich. Unternehmen, die diese Hürden aktiv adressieren, kommen bei ihrer Future-Workforce-Skills-Strategie spürbar schneller voran.
Was kommt als Nächstes bei den Skills der Workforce der Zukunft?
Die Anforderungen an Future Workforce Skills werden sich auch nach 2030 kontinuierlich weiterentwickeln, angetrieben durch neue KI-Anwendungen und den fortschreitenden demografischen Wandel. Unternehmen, die jetzt in Skills-Mapping und kontinuierliches Lernen investieren, sind besser aufgestellt, um auf zukünftige Verschiebungen zu reagieren, statt erst im Nachhinein zu handeln.
Wer heute beginnt, die eigene Workforce systematisch auf die Skills für die Workforce der Zukunft vorzubereiten, sichert sich einen klaren Vorsprung gegenüber Wettbewerbern, die erst reagieren, wenn der Engpass bereits eingetreten ist.
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Fazit
Future Workforce Skills sind kein einmaliges Projekt, sondern eine fortlaufende Investition in die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens. Wer heute mit einer strukturierten Skills-Gap-Analyse beginnt, ist bis 2030 deutlich besser aufgestellt als Unternehmen, die erst reagieren, wenn der Fachkräftemangel bereits spürbar wird.
FAQs (Frequently Asked Questions)
Die wichtigsten Future Workforce Skills sind KI und Big Data, Netzwerke und Cybersicherheit sowie technologische Kompetenz, ergänzt durch kreatives und analytisches Denken, Resilienz, Neugier, Leadership, Talent-Management und Umweltbewusstsein. Diese Einteilung stammt aus dem Future of Jobs Report 2025 des Weltwirtschaftsforums.
Künstliche Intelligenz verschiebt die Nachfrage weg von Routinetätigkeiten hin zu Kompetenzen, die Technologie ergänzen, etwa Urteilsvermögen, Kreativität und komplexe Problemlösung. In der Schweiz zeigt sich das bereits daran, dass stark KI-exponierte Berufsgruppen wie Büro- und ICT-Rollen einen spürbaren Rückgang der Nachfrage verzeichnen.
Unternehmen identifizieren Skills-Lücken am zuverlässigsten über eine strukturierte Skills-Gap-Analyse, die den aktuellen Kompetenzstand mit den zukünftig benötigten Future Workforce Skills vergleicht. Regelmässige Standortbestimmungen mit Führungskräften und Mitarbeitenden helfen zusätzlich, Lücken frühzeitig sichtbar zu machen.
Upskilling bedeutet, bestehende Kompetenzen innerhalb derselben Funktion zu vertiefen, während Reskilling Mitarbeitende für eine neue Rolle oder Aufgabe qualifiziert. Beide Ansätze ergänzen sich häufig innerhalb derselben Weiterbildungs-Roadmap.
Die Dauer hängt stark von der Komplexität der benötigten Kompetenzen und dem Ausgangsniveau des Teams ab. Während sich einzelne Skills oft innerhalb weniger Monate aufbauen lassen, kann die Entwicklung umfassenderer Kompetenzprofile mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Um Qualifikationslücken dennoch kurzfristig zu schliessen, setzen viele Unternehmen auf temporäre Expertinnen und Experten oder Contracting-Lösungen, die gleichzeitig den Wissenstransfer ins Team fördern.




